Artgerechte Pferdehaltung

Inmitten der schönen Natur Rosenfelds im Teilort Isingen befindet sich unser seit Juli 2012 in Betrieb genommener Aktivlaufstall.

Nicht mehr passiv sondern aktiv weil Pferde

- Lauftiere

- Dauerfresser

- Herdentiere

- Wächter und Frischluftliebhaber 

sind.

 

Impressionen

9. Mai 2014 Regenbogengalerie

30.Juni 2013, ein Jahr Aktivlaufstall "Pferdepension Wolfsgrube" die Herde ist deutlich größer geworden, der Zuspruch ist überwältigend

Raus aus den Boxen

Ein Slogan den wir uns von der LAG zu eigen gemacht haben. Grundgedanke zur Weiterentwicklung der Pferdehaltung „raus aus den Boxen“ war die Tatsache, dass Pferde von Natur aus Lauftiere sind. Da dem in der herkömmlichen Boxenhaltung auch bei täglichem Ausreiten nicht ausreichend Rechnung getragen werden kann, sind hierzulande Erkrankungen des Bewegungsapparates (Arthrose) der Pferde häufigster und oft vorzeitiger Grund von Frühpensionierung oder schlimmer noch...

Der Aktivlaufstall ist eine Weiterentwicklung der Offenstallhaltung von Pferden. Obwohl ein guter Offenstall viel Bewegungsspielraum ermöglicht, heißt das nicht automatisch, dass die Pferde sich so viel bewegen, wie das für ihre Gesundheit wichtig wäre. Da Pferde nicht nur Lauftiere sondern auch Dauerfresser sind stehen sie bevorzugt den Großteil des Tages um eine Futterraufe. So bleiben sie dann weit unter den in der Natur geläufigen Bewegungsabläufen zurück. Ständig auf der Nahrungssuche legte das Pferd als Steppenbewohner in freier Wildbahn viele Kilometer zurück um an Nahrung und Wasser zu kommen.

Der Aktivlaufstall setzt auf ähnliche Bewegungsanreize indem verschiedene Funktionsbereiche in räumlich weiter Distanz aufgestellt werden. In unserem Aktivlaufstall  Wolfsgrube wurde eine computergesteuerte Kraftfutterstation der Firma Schauer in fast 100m Entfernung zum zentralen Ruhebereich aufgestellt. Kleinste Kraftfutter-, Hafer oder Müslimengen werden dort individuell vom Pferd abgeholt. Die Computersteuerung verteilt die jeweiligen Tagesmengen auf so kleine Portionen, dass die Station vom jeweiligen Pferd bis zu 24 mal täglich aufgesucht werden muss. Die Wassertränke und die Heuraufen sind weiterhin in räumlicher Distanz.

Die Kraftfutterstation wartet zudem mit einer weiteren technologischen Besonderheit auf. Sie hat am Ausgang ein Selektionstor das tierindividuell (einstellbar über den eingeflochtenen Chip) - ob dick oder dünn – einen weiteren Fressbereich zugänglich macht. Dort finden die schwerfuttrigeren und teils niederrangigeren  Pferde nährstoffreicheres Heu und eine üppigere Weide vor.



Unsere Pferde sind sehr viel unterwegs. Sie genießen den Ausblick von oben auf der Weide um alles im Überblick zu haben. Wie ihr liebstes Spielzeug haben sie den vom Ruhebereich weit entfernten  Kraftfutterstand (mitte links) in ihr Herz geschlossen.