Eingliederung von Neuzugängen

Die Eingliederung neuer Pferde in den Aktivlaufstall ist sehr zeitintensiv. Da ist zum Einen die sorgsame Gewöhnung in mehreren Schritten an die etablierte Herde und an die neue Umgebung auf das wir großen Wert legen. Zum Anderen - was in einem normalen Offenstall nicht zu leisten ist - die Gewöhnung an den Kraftfutterstand und die Einbahntore. Es ist teils beeindruckend wie vor allem junge Pferde schnell lernen mit der Technik umzugehen. Andere wiederum haben Berührungsängste und müssen behutsam herangeführt werden.

30. April 2014 Aragon kehrt zurück aus dem Beritt. Rund 7 Monate weg; es war spannend abzuwarten wie er wieder aufgenommen würde. Zunächst war skeptisches schnuppern angesagt. Schnell und eindeutig war nach wenigen Tagen die Zuneigung einiger Stuten wieder da als ob er  nie weggewesen wäre.

14. März 2014

Ramona, 19 jährige Freiberger- Stute und Samy, 13 jähriger Scheck-Wallach sind neu. Sie kommen aus dem gleichen Stall und können daher gleich gemeinsam in einer Integrationsbox gehalten werden. Da  seit Herbst letzten Jahres keine Veränderungen mehr im Pferdebestand stattgefunden haben, haben wir zwischenzeitlich eine eng zusammengewachsene Truppe. Es fällt auch nach mehreren Tagen auf, dass die neuen noch eine große Außenseiterrolle haben, Fremdlinge für die Anderen. Samy wird zeitweise zuerst und alleine ohne Ramona in die Truppe gelassen weil die beiden dicke Freunde sind und Samy seine Ramona beschützt.

 

10. Oktober 2013

Piefke, 22 jähriger Wallach, lieber Kerl möchte auch noch dabei sein. Wird  voraussichlich für längere Zeit die letzte Neueingliederung sein. Durfte unerwartet kurzfristig noch kommen weil Aragon für Monate zum Beritt weg ist. In die Kraftfutterstation geht er auf Anhieb ohne Furcht.

13. September

Harras wird unser Ältester im Stall. Mit 26 Jahren wagen wir die Eingliederung eines Wallach, der schon in stärkerem Maße mit Artrose zu kämpfen hat. Er schafft sämtliche Hürden mit Bravour. Mit dem Haferhunger ist es ihm nicht so wichtig.

Sehr lieber , unauffäliger Geselle.

25. August 2013.

Die Rappstute Jolly mit norddeutschem Blut und Traberstute Krü sind seit ein paar Tagen in ihr neues Domizil bei uns eingezogen. Mit der Kraftfutterstation haben sich beide auf Anhieb angefreundet. Beide schaffen es schon selbststänig ihr Futter raus zu lassen. Nun müssen sie nur noch den Rest der Manschaft für sich gewinnen. Erste Versuche gabs heute auf der Weide, siehe Video

Die letzten Neuzugänge vor der Sommerpause im Juni 2013, Polly und Nici haben sich sehr unauffällig in die Herde integriert. Defensiv orientierte Pferde lassen die Eingewöhnung meist für alle Seiten weitgehend verletzungsfrei verlaufen. Obwohl die Zwei noch zu Beginn ihres Einlebens in unserer Pferde-WG ein Herz und eine Seele zu sein scheinen zeigt sich bereits nach wenigen Wochen, dass sie selbst eine neue Partnerwahl treffen. Polly fast unzertrennlich bei Groß-Ali und Nici mag den Isländer am liebsten.

 Seit 24.04. erfreut uns nun das ungestüme Temperament von Moritzburger-Wallach Blacky. Wie es der Name sagt er ist ziemlich schwarz und scheint vor fast nicht Angst zu haben. Die ersten Besuche in der Kraftfutterstation hat er willig mitgemacht. Eine Woche hier und er hat es schon voll drauf die zwischenzeitlich gern besuchte KF-Station selbstständig zu verlassen. 7.05. jetzt darf er auch nachts bei der Gruppe bleiben. Er hat jedoch noch Schwierigkeiten mit den Heuraufen die das Futter nicht völlig unbegrenzt loslassen; zudem schlägt er sich in der Hast immer wieder den Schädel an.

Obgleich unser neuester Zugang Hannoveraner Wallach "Graf Gabon" mit seinen 19 Jahren mit zu den ältesten gehört, ist er beim Einlernen der Technik überhaupt nicht schwerfällig gewesen und hat es nun nach 10 Tagen schon voll drauf. Ohne Voreingenommen und unnötige Zurückhaltung wollte auch er sich wie Chili schnell Freunde schaffen. Leider war das nicht Allen gleich so geheuer und quittierten ihm das mit einigen schmerzhaften Bissen. Als Wallach hat man es halt schwerer  als das schwächere Geschlecht.

7.04.2013: Nach dem der harte Winter die ersten harten Bewährungsproben abverlangte und sich einfach nicht vollständig verabschieden will haben wir uns im März trotzdem drangemacht,  3 weiter Freunde und Freundinnen für unsere angestammte Truppe hereinzuholen. Chili, die junge Württemberger Stute die sich anfangs nicht mit der KF-Station einlassen wollte sonst aber sehr offenherzig auf alle Pferde zuging. Sunrise die Spanierstute, die gleichzeitig mit Chili eingegliedert wurde ist noch nicht so sehr das Herdentier und kümmert sich wenig darum, dass ihren Artgenossen ihre Koperei nicht so sehr mögen. Nach 5 Wochen Aktivlaufstall wächst die Überzeugung, dass auch sie bald ankommen wird und ihre Unarten weniger werden läßt. Klug genug für das schnelle Lernen unserer technischen Hürden war sie allemal.

01.01.2013 Die Eingliederung hat Almartinos ohne größere Maken für sich und die Anderen absolviert. Mit der Kraftfutterstation muss er sich noch mehr anfreunden. Das ausgespuckte Futter schmeckt ihm schon, aber die geschwungenen Seitenwände des Ausganges sind nicht platt zu kriegen. Das nimmt ihm noch die Motivation für selbstständiges Aufsuchen der Station.

15.12.2012 Almartino`s - der letzte Neue dieses Jahr - hat einen Württemberger Brand, die Vorfahren sind jedoch Oldenburger. Typisch - muss ich schon fast sagen nach dem er schon der dritte im Stall mit diesem Abstammungshintergrund ist - seine Art: "Jetzt komm ich, wer will sich mir schon in den Weg stellen," dabei lassen sich keinerlei bösartigen Züge erkennen.

7.12.12 Ali ist ein sehr defensiver Geselle und hat es wie fast kein anderes Pferd so gut wie ohne irgendwelche Blessuren geschafft, sich durch die Reihen der angestammten Herde zu mogeln. Dafür steht er überwiegend auf der weiträumigen Koppel nachdem er seine einwöchige Zeit in der Eingliederungsbox hinter sich hatte.

Am 24.11.2012 kommt Ali, Araberwallach seines Zeichens zu uns mit der Hoffnung nicht mehr halbtags im Sumpf stehen zu müssen.

9.10.2012 endlich darf auch Don sich rund um die Uhr frei bewegen. Mit den meisten Pferden hat er sich bereits angefreundet. Auch Aragon geht jetzt etwas sanfter mit ihm um.

3.10.2012 Don, ein 8 jähriger Hanoveraner - Wallach ist nun 12. Mitglied auf dem Hof. Ein Einheitspferd sozusagen. Er selbst würde am liebsten gleich zur Herde beitreten. Aber nur langsam erst...

Den KF-Stand betritt er zunächst mutig, legt jedoch mehrfach den Rückwärtsgang ein.

 

28.09.12 Sandro und La Jolie dürfen nun nach intensiver Vorbereitung im KF-Stand und tagelangem Beschnuppern der anderen in die Gruppe. Es klappt fast reibungslos. Bei schönem Wetter und neu abgesteckter Weide ist ihnen allen nicht nach Streiten zumute. Es dauert bei Jolie noch bis sie selbstständig das Einbahntor des Selektionsbereiches passiert. 2.10.2012 Casino klebt wie eine Klette an der Stute.

22.09.12 Sandro, ein 4 jähriger cooler Oldenburgerwallach betritt unsere Stallgemeinschaft. Beide Eingliederungsboxen sind nun vorübergehend belegt. Wir sind gespannt wie es mit 2 Neuen bei der Integration gleichzeitig läuft.

20.09.12 um unseren jüngsten Neuzugang La Jolie - Württemberger Stute mit Trakenerblut - gibts etwas Gerangel schon vor den Abtrennungen der Integrationsbox. Nicht bekannte Begehrlichkeiten erwachen bei einigen Wallachen. Ihre Eingliederung muss besonders sorgsam vorgenommen werden. Den Kraftfutterstand durchschritt sie schon mal mit Bravour.

8.09.12 ergänzt unsere Stallgemeinschaft Aragon, ein Oldenburger. 16.09.12 Aragon geht bereits selbstständig durch die Einbahntore und ist damit schneller als alle anderen zuvor (hat auch mehr Vorbilder was offensichtlich wichtig ist).

25.08.12 wird Freckels Fancy Thing, Quoter eingegliedert. Mit dem KF-Stand kann er sich schnell anfreunden. Mit dem Einbahntor des Selektionsbereiches steht er jedoch tagelang auf Kriegsfuß. Nach gut einem Monat sind diese Ängste vollständig abgebaut.

1.08.12 Apollo ist der erste Neuzugang im neuen Pferdeareal der Pferdepension Wolfsgrube. In guter Haflingermanier gibt er sich bescheiden und provoziert keine unnötigen Auseinandersetzungen. Die Funktionsweise der KF-Station kapiert der junge Wallach dank guten Apetits sehr zügig um danach zur großen Verwunderung doch noch einige Wochen zu schwächeln. Monate später sollte er jedoch die Hitliste des besten Besuchers (der KF-Station) anführen.



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